Wie ein Traum


Wie ein Traum wird es sein, wenn der Herr uns befreit, zu uns selbst und zum Glück seiner kommenden Welt.“ – So heißt es in einem - schon älteren -  Neuen Geistlichen Lied.
 
In dem Lied, dessen Text von Lothar Zenetti stammt, ist die Rede davon, dass Geduckte ihre Köpfe heben, Stumme die Wahrheit sagen, Blinde in die Sonne blinzeln, Verplante anfangen Pläne zu machen und Enttäuschte entdecken, dass die Welt bunt ist. – All das wird möglich sein, wenn der HERR kommt. Gott selbst. Und nicht nur, dass er kommt, sondern dass er uns befreit zu uns selbst und zum Glück.
 
Diese Bilder drücken für mich viel von der Sehnsucht aus, die den Menschen erfüllt. Sehnsucht nach Heilsein, Geborgenheit, Freiheit und Frieden. Dass einfach alles im Glück ist.
 
Wie ein Traum wird es sein. In der Bibel gibt es viele Träumer: Josef, ein Sohn des Stammvaters Jakob im Alten Testament. Er war ein begnadeter Träumer und noch mehr Traumdeuter. Jakob selbst träumte von einer Himmelsleiter. Auch Josef, der Mann Mariens, hat mehrfach geträumt.
 
Und da ist der Prophet Jesaja: Er hat in großen Hoffnungsbildern, ja Visionen zum Volk Israel gesprochen. Er hat die Menschen träumen lassen von einer besseren Welt, von Zukunft, von Gerechtigkeit und Frieden und von Gottes Nähe. Und das hat ihnen Kraft und Hoffnung gegeben in der düsteren Zeit, in der sie damals lebten. Die Zeit war geprägt von Unrecht, Unterdrückung, Exil und Gefangenschaft.
 
Wie ein Traum wird es sein, wenn Gott, der Herr, kommt. Unmögliches wird möglich. Es wird zu unserem und meinem Glück sein. Ich träume… - Ja, wie sieht mein Traum von einer besseren Welt aus?
 
 
Rafael van Straelen
 
Veröffentlicht: 28.11.2020




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