Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde!

Die Sonntage, die sich im Laufe des Kirchenjahres aneinanderreihen, haben alle Namen. Meistens klingen sie sehr pragmatisch.

Dieser Sonntag ist der „4. Sonntag der Osterzeit“. Früher hatten die Sonntage einen lateinischen Namen. Demnach hieße der 4. Ostersonntag „Misericordia Domini“ – „Barmherzigkeit des Herrn“. Das klingt in meinen Ohren schon freundlicher. Am besten aber gefällt mir der Name, den der Volksmund geprägt hat: „Guthirtensonntag“. Dieser Name ist ein Hinweis auf das Evangelium, in dem Jesus sagt, „ich bin der gute Hirt“.

Gerade in der Zeit, die wir jetzt erleben, sind gute Hirten sehr wichtig. Gute Führung und Leitung schenkt Sicherheit und Vertrauen. Fehlt es dem Hirten allerdings an Misericordia, an Barmherzigkeit, kommt am Ende nichts Gutes dabei heraus. Davon hören wir Tag für Tag in den Nachrichten.

Als Einzelne haben wir kaum die Möglichkeit, die politische Großwetterlage zu beeinflussen. Das gilt aber nicht für unser persönliches Umfeld. Hier können wir alle auf unsere je eigene Weise gute Hirtinnen und Hirten sein. Gelegenheiten gibt es genug. Und den Versuch ist es wert!

Ihr Kaplan

Christian Fechtenkötter
Veröffentlicht: 06.05.2022




 


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