Adventskalender - Segen im Hohen wie Geringen

Sterndeuter, Weise aus dem Morgenland machen sich auf den Weg. Sie haben einen besonderen Stern am nächtlichen Himmel als Zeichen gedeutet für einen neugeborenen König. Sie folgen diesem Zeichen, suchen diesen König. Sie werden überrascht, dass er nicht in einem prächtigen Palast in der Hauptstadt des Landes zu finden ist, sondern in armen Verhältnissen auf dem Land, in einer kärglichen Unterkunft in Betlehem.

Die hohen Herren, später als Könige gesehen, bringen dem geringen Kind ihren Segen in Form ihrer Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und doch: Von diesem kleinen Kind, in Armut geboren, geht Segen aus. Es heißt: Die Sterndeuter werden beim Anblick des Kindes von großer Freude gar sehr erfüllt. Und die dargebrachten Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe erhalten sie in anderer Form zurück. Statt Gold erhalten sie Wertschätzung. Statt Weihrauch Anteil am göttlichen Leben. Statt Myrrhe Gottes Heil. Der Segen dieses geringen Kindes zeigt sich in Freude, Wertschätzung, Gottesnähe und Heil.

Im abschließenden Segen der Messfeier zu diesem Festtag heißt es:
Gott hat uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen;
Er segne euch und stärke euch im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.

Und Christus, der heute der Welt erschienen ist als Licht in der Finsternis,
leuchte auf in euren Herzen und mache euer Leben zum Licht für eure Nächsten.

Die Weisen sind dem Stern gefolgt und haben Christus gefunden;
Gott führe euch auf dem Weg des Lebens in seine Herrlichkeit.“

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag. Mögen Sie Freude, Wertschätzung, Gottesnähe und Heil erfahren.


Rafael van Straelen
Veröffentlicht: 05.01.2022




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