Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde,
ich gebe es zu, in diesen Tagen und Wochen gibt es eine Menge Dinge, die mich nerven: dass man aber auch nie einen Parkplatz in der Nähe des Büros bekommt, schon wieder Regenwetter, kann die Frau an der Super-marktkasse mir nicht so nah kommen, bitte?
Ich bin aber auch einfach schneller genervt als sonst. Corona-genervt…
Gemeinsam mit einer Kollegin habe ich in der letzten Woche Impulse für Schülerinnen und Schüler überlegt. Bei einem ging es auch um das Thema „Dankbarkeit“.
Ich habe ein wenig über Dankbarkeit nachgelesen. Menschen, die dankbar sind, fühlen sich besser, sind glücklicher und weniger depressiv. Sie leiden weniger unter Stress und sind zufriedener mit ihrem Leben.
Das klingt gut. Aber wie werde ich denn ein dankbarer Mensch?
Auf Instagram entdecke ich bei der Recherche zum Thema „Dankbarkeit“, dass jemand ein Dankbarkeits-Tagebuch führt.
Puh… da muss ich erst mal selber überlegen. Und nach und nach fallen mir Dinge ein, für die ich dankbar sein kann: das gute Gespräch, das frische Grün an den Bäumen, befreites Kinderlachen vom Spielplatz, das erste Eis in der Sonne, die Ausarbeitung eines neuen Projekts mit der Kollegin.
Ich stelle fest: die Sammlung lohnt sich, auch für meine Stimmung. Und abends kann ich alles vor Gott bringen. Und Danke sagen für den erlebten Tag, mit seinen Höhen und Tiefen.
Ich wünsche Ihnen und Euch an diesem Wochenende und in der kommenden Woche viele Momente für die persönliche Dankbarkeits-Liste.
 
Sonja Stratmann
Pastoralreferentin und Schulseelsorgerin
im Dekanat
 
Veröffentlicht: 07.05.2021




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