Impuls am Abend - Was ich tue

Was ich tue, macht mich lebendig.
Was ich tue, macht mich selbstbewusst.
Was ich tue, macht mich souverän.
Was ich tue, macht mich kreativ.
Was ich tue, macht mich glücklich.
Was ich tue, macht mich ganz.
Was wir tuen, macht uns erfolgreich.


Diese Sätze – eher Botschaften – lese ich zurzeit auf Plakaten, mit denen für das Handwerk geworben wird. Die unterschiedlichsten Handwerkerberufe werden präsentiert. Die Plakatwerbung mit diesen Slogans macht deutlich, dass der Beruf mehr ist als Geld verdienen. Die Berufsausübung, die Arbeit hat Auswirkungen auf den Menschen selbst: Sie kann ihn erfüllen, das Selbstbewusstsein fördern, die eigene Kreativität hervorlocken, zeigen, dass man lebendig ist, souverän machen, zum Erfolg oder Glück verhelfen…

Für mich stach unter diesen Botschaften folgende heraus: „Was ich tue, macht mich ganz.“ Wer das sagt, der meint: Ohne meinen Beruf und die damit verbundene Arbeit bin ich nicht ich selbst, bin ich nicht wirklich der Mensch, der ich bin. Der Beruf gehört zum Menschen dazu. „Was ich tue, macht mich ganz.“ – Diese Aussage spricht mich an, denn sie drückt etwas sehr Wesentliches aus. Diese Aussage gefällt mir. Ich übernehme sie gerne. (Was nicht heißen soll, dass die anderen nicht auch zuträfen.)

Ihr
Rafael van Straelen
Veröffentlicht: 14.09.2020




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