Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde!

Wo der Geist weht
Am vergangenen Montag gab es ein erstes Treffen von Mitgliedern des Ortsausschusses St. Paul mit den neuen Bewohner:innen des Pfarrhauses St. Paul. Es sind 4 Familien, Frauen mit ihren Kindern und ein Großelternpaar mit dem Enkelkind.
Nach einer ersten Namenrunde und dem Versuch sich mit Händen und Füßen, mit Google-Translater und der liebevollen polnischen Mitarbeiterin der EWIBO, zu verständigen, entwickelten sich muntere Gespräche in kleiner Runde. Es wurde erzählt, wo man her kommt, wie es gerade in der Ostukraine aussieht, vor allem in Mariupol… Es wurde gelacht. Es wurde gefragt, was jetzt gerade noch fehlt im Haus, im Garten, um gut hier sein zu können. Schnell war eine Liste erstellt mit den Dingen, die benötigt werden, wo Hilfe gut und sinnvoll ist. Es wurden Telefonnummern ausgetauscht und es war eine Herzlichkeit im Raum, eine Atmosphäre des guten Miteinander.

Als ich nach dem Treffen auf mein Rad stieg und erfüllt von der Atmosphäre wieder in die Stadt fuhr, musste ich an Pfingsten denken – „…, denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden…“ (Apg 2,6); Liebe und Zuneigung, Anerkennung und Wahrnehmen geht über alle sprachlichen Grenzen hinweg, ist offensichtlich eine ganz eigene Sprache der Liebe. Und im Radfahren kam mir ein Lied aus Ahauser Zeiten:
„Gottes Geist befreit zum Leben, frei, lebendig, unberechenbar.

Gottes Geist will Zukunft geben, Gottes Geist, Gottes Geist. Halleluja.“
Es war ein guter Auftakt einer hoffentlich schönen und für allen bereichernden neuen Nachbarschaft.

Eine geistreiche Pfingstwoche – Gottes Geist will Zukunft geben – wünscht,

Ute Gertz, Pastoralreferentin
Veröffentlicht: 03.06.2022




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