Impuls am Abend - In God we trust

Der amerikanische Wahlkampf - ein Krimi, den viele von uns wahrscheinlich mit Spannung, aber auch mit gemischten Gefühlen verfolgen. Ich schaue mir zur Zeit abends die politischen Diskussionen dazu im Fernsehen an. Nachdenklich machte mich da die Bemerkung einer amerikanischen Kommentatorin. Sie sagte, unser Wahlspruch „In God we trust“ (Auf Gott vertrauen wir), hat in unserem Land nichts mehr zu bedeuten. Es gilt nur noch „Believes to the economy“ (Glaubt an die Wirtschaft).
 
„In God we trust“ ist auf allen amerikanischen Ein-Dollarscheinen zu lesen. Ich habe nachgeschaut: Dieses Wort steht seit dem Jahr 1864 auf dem Münzgeld der Vereinigten Staaten, seit 1955 auf dem Papiergeld der USA.
 
Auf Gott vertrauen wir…, welch ein Gegensatz zum Glauben an die Wirtschaft - gleichzusetzten mit Macht, Einfluss und Wohlstand. Es erinnert mich an das Alte Testament, die Erzählung mit dem Tanz um das goldene Kalb, in dem die Israeliten das Vertrauen auf Gott verloren hatten.
 
Für Christen gilt: Ja, unser Gott ist nicht sichtbar, oft nicht spürbar, aber er ist immer da. Er wird uns nicht verlassen. Das ist seine Zusage, auch in schweren Zeiten.
 
Darum, Ihnen allen einen schönen Abend
und „In God we trust“
 
Lena Döing
 
Veröffentlicht: 06.11.2020




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