Impuls am Abend - Modernes Babylon

Babylon Berlin – so der Titel einer aktuellen Fernsehserie.
Babylon – ein biblischer Ort, mit dem nicht Gutes verbunden wird.
Das Volk Israel war vierzig Jahre in babylonischer Gefangenschaft, so heißt es in der Bibel über die Zeit nach der Verschleppung ins Exil nach Babylon.
Babylon gilt als Ort des Unrechts, der Unterdrückung, des Bösen; wo alles geschieht oder getan wird, was dem Willen Gottes widerspricht.
Babylon – der Ort, an dem alles einst mit einem Turmbau begann. Die Menschen, die ein Volk waren, eine Sprache sprachen und die gleichen Worte nutzen, begannen nicht nur eine Stadt, sondern auch einen Turm zu bauen, um in den Herrschaftsbereich Gottes (= Himmel) aufzusteigen und sich einen Namen zu machen. Es geschieht aber, dass Gott ihrem Tun ein Ende setzt, in dem er ihre eine Sprache verwirrt, so dass sie sich nicht mehr verständigen und verstehen konnten. An dem Turm und der Stadt wurde nicht mehr weiter gebaut und das eine Volk zerstreute sich auf der ganzen Erde. (Genesis 11) Babel heißt übersetzt Wirrsal.

Verwirrung nehme ich seit einigen Tagen besonders stark wahr. Verwirrung darüber, wo zu welchem Anlass welche Corona-Schutz-Regeln gelten. Ich habe den Eindruck, dass kaum jemand da noch durchblickt. Man könnte meinen, es herrscht ein Wirrsal an Regeln; ein modernes Babylon.

Mit kommt ein anderes biblisches Wort in den Sinn: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren.“ Jesus ist es, der seine Freunde immer wieder dazu ermutigt, sich nicht verwirren zu lassen.

Möge auch Ihr Herz sich nicht verwirren lassen!

Ihr
Rafael van Straelen


 
Veröffentlicht: 19.10.2020




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