Sonntagsgruß

Liebe Leserinnen und Leser,
im Deutschlandfunk werden freitags um 19:00 Uhr die „normalen“ Nachrichten anschließend in „einfacher“ Sprache noch einmal gesendet. Wohlgemerkt in einfacher, nicht in primitiver Sprache. Den Redakteuren gelingt es dabei, den Inhalt der Nachrichten auf diese Weise Menschen nahe zu bringen, die sich aus welchen Gründen auch immer, mit ausgefeilten Sätzen oder gar Fremdwörtern schwer tun.
Einfache Sprache – ich denke da an manche Texte, die in den Gottesdiensten vorkom-men und kaum noch jemand versteht, weil sie Begriffe beinhalten, die vielen Menschen kaum noch was sagen.
Einfache Sprache- ich denke daran, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene heute mit „Ehrfurcht“, „Sünde“ oder „Gnade“ anfangen können. Meiner Erfahrung in den letzten Jahren
nach- so gut wie nichts mehr. Ich bemühe mich dann, ihnen mit möglichst verständlichen Beispielen den Inhalt solcher Wörter zu erklären; nicht immer gelingt mir das.
Im Evangelium des Sonntages findet Jesus aus seinem Glauben heraus einfache und entschiedene Sätze, um dem „Versucher“ zu widerstehen.
Den eigenen Glauben an Gott in einfachen Worten ausdrücken und ihn mit Einstellungen und Taten begründen. Wie gelingt Ihnen das?
Kaplan Hermes hat neulich von einem Kommunionkind erzählt, das ihm sagte „Gott ist ein Fan von mir, auch wenn ich mal Mist baue!“
Einfacher und besser geht es kaum.
Einen gesegneten Sonntag und eine gute Fastenzeit!
Ihr
Klaus Brücks, Pastoralreferent
 
Veröffentlicht: 29.02.2020




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