Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde!
„Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.“, (Apg 2,2)
So war es bei uns am Dienstagabend – ein Brausen, ein heftiger Sturm, ein Badezimmer voller Laub und Sand und zwei Menschen denen schlagartig klar wurde, welche Macht die Schöpfung hat. Und wir sind ja ohne jedweden Schaden davon gekommen.
Welche Macht und welche Kraft und Dynamik unsere Gottes-Schöpfung doch entfalten kann…
Damals, in der biblischen Zeit, hat ein heftiger Sturm Menschen ermutigt ihr Leben anders und neu in die Hand zu nehmen. Sich doch dem zu verschreiben, was sie nach dem Zusammensein mit Jesus erlebt hatten, dem zu trauen. Für seine Botschaft sind sie nach der Sturmerfahrung auf die Straße gegangen und konnten nicht an sich halten, um den Menschen von Gottes grenzenloser Liebe zu erzählen. Wenn sie also Pfingstsonntag in der ersten Lesung den obengenannten Satz hören, dann geht es um die Energie Gottes in uns, unserer Sehn-sucht nach Leben und gutem Zusammenleben zu trauen und uns dafür einzusetzen.
Dass das besonders gelingt, wenn unerwartete Ereignisse über uns hereinbrechen, davon berichteten nicht nur der WDR am Tag nach der Windhose in unserem Viertel.
In diesem Sinne viele pfingstliche Erlebnisse, wünscht
Ute Gertz (Pastoralreferentin)
 
Veröffentlicht: 07.06.2019