Sonntagsgruß

„Alles neu macht der Mai“ – heißt es wieder in ein paar Tagen. Aber eigentlich stimmt das doch gar nicht, denn was soll denn im Mai neu werden?
Geblüht hat es auch schon im letzten Jahr. Frühling, Sommer, Herbst und Winter kehren immer in einer gewissen Gesetzmäßigkeit wieder. „Zum Glück“, mögen da sicherlich viele sagen, denn Neues und Unerwartetes haben wir gar nicht so gern. Es lebt sich auf bekanntem Terrain einfacher. Wenn wir gesund sind, ein Auskommen haben, nicht alleine durchs Leben gehen und die Sonne scheint, wie in den vergangenen Tagen, dann könnten wir ewig leben. Nein, dann wünschen wir uns nicht das ewige Leben, sondern könnten ewig so leben, so, wie es jetzt ist. Aber es gehören Veränderungen zum Leben dazu, denn die Zeit fließt weiter. Das, was mit 18 leicht von der Hand ging, ist Jahrzehnte später vielleicht schon schwerer geworden. Am Ende jeder Zeit steht Jesus Christus, unser Heil, unsere Auferstehung. Das ist eine der wirklichen Botschaften des Osterfestes. Mit Jesus Christus (und nicht mit dem Mai) wird am Ende wirklich alles wieder neu!
Dieses Ostervertrauen wünscht Ihnen Kaplan Lukas Hermes


 
Veröffentlicht: 26.04.2019