Kienle-Orgel Herz-Jesu-Kirche

Disposition

I. Hauptwerk
Bordun 16‘
Prinzipal 8‘
Rohrflöte8‘
Oktave 4‘
Spitzflöte 4‘
Quinte 2 2/3‘
Oktave 2‘
Mixtur 4-6f. 1 1/3‘
Trompete 8‘


II. Schwellwerk
Flute harmonique 8‘
Salicional 8’
Unda maris 8‘
Geigenprinzipal 4‘
Rohrflöte 4‘
Nasard 2 2/3
Querflöte 2‘
Terz 1 3/5‘
Fourniture 5f. 1 1/3‘
Fagott 16‘
Oboe 8‘
Clarion 4′
Tremulant


III. Solowerk
Holzgedeckt 8‘
Blockflöte 4‘
Prinzipal 2‘
Prinzipalquinte 1 1/3‘
Zimbel 4f.
1‘
Krummhorn 8‘
Tremulant


III. Pedalwerk
Untersatz 32‘
Montre 16‘
Subbass 16‘
Oktavbass 8‘
Gedacktflöte 8‘
Choralbass 4‘
Contre Basson 32‘
Bombarde 16‘
Trompetenbass 8‘


Koppeln
I/P
II/P
III/P
II/I
III/I
III/II


Spielhilfen
Handregister
2 x 32 Setzerkombinationen
Pleno
Tutti
1 Schwelltritt


Erbauer
KIENLE Orgeln GmbH, 71254 Ditzingen-Heimerdingen

Disposition und Intonation
Josef Deitmer und Dirk Elsemann Dozent für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation an der Universität der Künste Berlin sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Technik
Computer-Resonatoren-Orgel mit verstellbarem Spieltisch

Prospektgestaltung
Haupt- und Nebenwerke wurden von Mitgliedern des Kirchenchores und der Pfarre in Eigenleistung gebaut. Hierbei achtete man bei der Planung und Durchführung besonders darauf, den Schetdach-Stil der Herz-Jesu Kirche beizubehalten.

Orgelweihe
30. Oktober 1994, an der Orgel: Dirk Elsemann, Gesamtleitung: Josef Deitmer

Funktion:
Zunächst werden die Register (Trompete, Flöte, Gambe usw.) von einer schon existierenden Pfeifenorgel aufgenommen. Die Schwingungen der einzelnen Töne werden auf einem Chip digitalisiert. Sie können von dem Computer, der im Spieltisch das Herzstück ist, verstanden und gespeichert werden. Diese Technik garantiert allerhöchste Klangqualität und Originaltreue. In dem Moment nun, wo der Organist/in die Tasten bedient, werden die entsprechenden Töne abgerufen. Zu hören sind sie über die sogenannten Resonatoren. Diese bestehen aus kleinen Lautsprechern, die senkrecht nach oben abstrahlen und unterschiedlich großen Röhren, die direkt darüber angebracht sind. Erklingt nun ein Ton in der ihm eigenen Frequenz, so beginnt die Luftsäule in einer der Röhren zu schwingen. Tiefe Töne setzen die Luft in den langen, dicken Röhren in Schwingung, die höheren Tonlagen bewegen die Luft in den kleineren Röhren. Dies bewirkt, dass die Töne verstärkt werden und sich über die Luft im gesamten Kirchenraum ausbreiten. Das gleich Prinzip finden wir bei Pfeifen und allen anderen Blasinstrumenten: auch in ihrem Inneren wird eine Luftsäule zum Schwingen gebracht.





Weitere Einzelheiten sind in der folgenden Bildserie aus der Festschrift zur Einweihung der Orgel zu ersehen:

Veröffentlicht: 12.01.2017