Gruß zum Jahreswechsel und zum neuen Jahr

Liebe Gemeindemitglieder!
 Seit Wochen gibt es Jahresrückblicke in den Medien, ob Fernsehen, Rundfunk, Internet oder Zeitungen.
Das eine oder andere schaue ich mir an, um die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres mir noch einmal in Erinnerung zu rufen. 

Wichtiger aber ist mir der Blick durch meinen Kalender 2014 mit den Ereignissen und Veranstaltungen, Eintragungen und Terminen.



Ich nehme in Blick die Menschen, die ich beerdigt habe, und die trauernden Angehörigen, die es zu trösten galt.
Ich rufe mir die Brautpaare in Erinnerung und die Feier der Hochzeit mit ihnen;
die Kinder, die ich getauft habe.
Ich denke an die Sitzungen in den Gremien und Ausschüssen; an die Themen, die besprochen und entschieden wurden,
was alles angepackt und umgesetzt wurde. Persönliche Hoch-Zeiten und Tiefpunkte…
Die Treffen mit meiner Doppelkopf-Runde, mit Freunden, die Fortbildungen, der Urlaub und vieles mehr…
Das war „mein Jahr 2014“. 
 
Und bei all dem bin ich ein Jahr älter geworden, habe ich Erfahrungen gesammelt, habe ich etwas bewirken und gestalten können.
Wie bei einem Baum: ein weiterer Jahresring, der sich im Stamm zeigt.
Wie der Dichter Rainer Maria Rilke sagt: „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“.
Jochen Klepper schreibt in einem Gedicht zur Jahreswende:
„Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.“
Das erbitte ich, da ich selbst es nicht überblicken kann:
Möge Gott all das, was mein Jahr 2014 ausgemacht hat, in Segen wandeln.
 
Im Buch der Psalmen heißt es: Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen.
 
Möge das Jahr 2015 für Sie von Gottes Segen erfüllt sein.
Möge Gott Sie segnen und Sie zu einem Segen für andere sein lassen.
So wünsche ich Ihnen ein gesegnetes neues Jahr! Ihr
 
Rafael van Straelen, Pfarrer
Veröffentlicht: 01.01.2015