Namen sind (mehr als) Schall und Rauch

44 Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben das erste Adventswochenende im Kolpingferienhaus „Regenbogenland“ in Olpe gemeinsam mit den Referenten Pfarrer August Werning, der auch Präses der Kolpingfamilie ist und Pastoralreferent Klaus Brücks verbracht. Unter dem Motto „ Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“ haben sich die Familien mit der Bedeutung ihrer Vornamen sowie der vorangegangenen Generationen der eigenen Familie befasst. Dazu haben alle Familien einen Stammbaum erstellt und alle Vornamen in einen gemeinsamen Jahreskalender eingetragen. Manche Vornamen sind „zeitlos“ (wie z.B. Elisabeth), andere findet man unter den jüngeren kaum noch und wieder andere sind sehr modern.

Anhand unterschiedlicher Zitate haben sich dann die Erwachsenen am Samstag über die Bedetung von Namen ausgetauscht. Ein Name verhindert, dass Menschen zu einer „Nummer“ werden und Eltern sollten gut überlegen, welche Namen sie ihren Kindern geben; das hat schon der griechische Philosoph Plato gefordert.
Biblische Namen (wie Jo-hannes, Je-sus, Micha-el) enthalten manchmal schon so etwas wie ein „Lebensprogram“ (Gott ist gnädig, Gott ist Heil, sein wie Gott…) und Gott hat selbst seinen Namen am Dornbusch dem Mose offenbart. (Jahwe-Ich bin der „Ich bin da“). So gib tes eine Reihe von "Namensgeschichten" in der Bibel. Einige davon wurden am Samstag besprochen.
Einen Namensständer haben dann die Familien miteinander gebastelt und zum Abschluss gemeinsam mit der Kolpingfamilie aus Legden, die ebenfalls ein gemeinsames Wochenende verbracht hat, die Eucharistie in der Hauskapelle gefeiert.
Die beiden Abende klangen durch ein gemeinsames Lagerfeuer in der Hütte sowie einen Casinoabend, der von den jugendlichen Betreuern  und den  Kindern mit sehr viel Einsatz und Phantasie vorbereitet und gestaltet wurde, aus.
Vielen Dank an Cordula Booms für die organisatorische Leitung sowie an Marita Peters für die Leitung der Basteleinheiten.
 
Text: Klaus Brücks Fotos: Rainer Venhorst
Veröffentlicht: 02.12.2009