Zur Erinnerung an die Herz-Jesu-Kirche
Wo sich heute das Edith-Stein Hospiz befindet, stand bis vor wenigen Jahren die Herz-Jesu-Kirche. An der Außenwand des Gebäudes, das das Edith-Stein-Hospiz beherbergt, sind die Fotoarbeiten Fenster aus der Apsis des Kirchengebäudes angebracht. Auf dem Gelände befindet sich eine solitär stehende Mauer, die mit ihrem Abschluss an die so typische Neigung des Kirchturmdaches der Herz-Jesu-Kirche erinnert. In diese Mauer wurde das Fenster aus der Taufkapelle der Herz-Jesu-Kirche eingearbeitet.Nun wurde in der vergangenen Woche eine Erinnerungstafel an dieses Mauerteil angebracht, die auf die ehemalige Herz-Jesu-Kirche hinweist. Dazu hatten sich Karl-Heinz Schön und Pfarrer Ulrich Kroppmann vom Ortsausschuss Herz-Jesu, Ester Schwiederowski vom Edith-Stein Hospiz, Heinrich Grunden und Werner Spieker sowie Pastoralreferent Klaus Brücks von der Omega Hospizstiftung Bocholt, Markus Leson und Pfarrer Rafael van Straelen für die Pfarrei Liebfrauen eingefunden.
Auf der Erinnerungstafel ist Folgendes zu lesen: "Zur Erinnerung an die Herz-Jesu-Kirche"
Diese Mauer erinnert an die Herz-Jesu-Kirche, die von 1960 bis 2019 hier auf dem Gelände des Edith-Stein-Hospizes stand. Der Linienverlauf auf dieser Tafel gibt die Silhouette der Herz-Jesu-Kirche (Turm - Kirchenschiff - Apsis) wieder. Das Fenster in dieser Mauer mit dem Titel "Stab Mose teilt das Wasser" geschaffen von Helmut Leander, stammt aus der Taufkapelle im Turm der Herz-Jesu-Kirche. Das Motiv zeigt den Stab des Moses, der beim Durchzug durch das Rote Meer das Wasser teilt (vgl. Buch Exodus, Kap. 14). Weitere Informationen zur ehemaligen Herz-Jesu-Kirche sind zu finden auf: www.liebfrauen.de". Mit dem auf der Erinnerungstafel abgebildeten QR-Code können Interessierte direkt auf den Artikel zur ehemaligen Herz-Jesu-Kirche auf der Homepage der Pfarrei Liebfrauen gelangen.
Alle Beteiligten sind froh, mit dieser Tafel ein weiteres Element zur Erinnerung an den ehemaligen Kirchort geschaffen zu haben.
