Sonntagsgruß

„Doch die Apostel hielten das alles für Geschwätz und glaubten ihnen nicht." (Lk 24,11) Auch wenn es im Lukasevangelium besonders drastisch beschrieben wird: die Auferstehung erscheint in allen Evangelien als ein im wahrsten Sinne des Wortes „ UNglaubliches" Geschehen. Ein Aprilscherz sozusagen, zumal der Ostersonntag in diesem Jahr auch auf den 1.April fällt.
Dabei „gelingen" Aprilscherze gerade deshalb, weil anderen ihnen zu leicht ihren Glauben schenken und damit auf den Leim gehen.
Am Beginn steht in allen Berichten über die Auferstehung bei den Zeuginnen und Zeugen nicht die Freude sondern das Erschrecken oder das Staunen. Selbst bei manchen seiner Apostel hatte es der Auferstandene nicht leicht, ihre Skepsis in die Freude zu verwandeln, von der Christinnen und Christen bis heute zehren (können). Deshalb hat seine Auferstehung nicht nur seinen Leib verwandelt, sondern sie verwandelt Menschen auch in ihrem irdischen Leben. Damals. Heute. Bis zu dem Tag, an dem ER alles vollendet.
Kein Scherz, aber unglaublich!
Ein gesegnetes Osterfest im Namen des Pastoralteams und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Klaus Brücks, Pastoralreferent
 
Veröffentlicht: 29.03.2018