Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde,
als ich vor kurzem Einkaufen ging, kam ich an den mit Schokolade gefüllten Adventskalendern vorbei. Sofort kam mir die Freude in den Sinn, die ich als Kind hatte, wenn mich jeden Tag ein kleines Stück Schokolade näher an Weihnachten heranführte und mir auf diese Weise das Warten erleichterte. Advent war für mich eine Zeit der freudigen Erwartung, der Erwartung auf ein ganz besonderes Fest mit all seinen kleinen und großen Geheimnissen um dieses Christkind. Auch wenn ich damals noch nicht begreifen konnte, was genau wir Weihnachten feiern, so ahnte ich doch, dass dieser Jesus, jemand ganz besonderes sein muss. Ich muss gestehen, dass mir diese Freude der Erwartung ein wenig abhandengekommen ist. Wenn ich heute auf Etwas warten muss, werde ich schnell ungeduldig und denke an all die wichtigen Sachen, die ich noch zu erledigen habe. Ein Phänomen, das bei mir in der Adventszeit besonders ausgeprägt ist. Dabei vergesse ich schnell, worum es in dieser Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten eigentlich geht. Ich möchte die kommende Adventszeit für mich wieder etwas mehr in der Haltung der freudigen Erwartung gestalten. Und damit dies gut gelingt, werde ich mir zur Unterstützung noch einen Adventskalender besorgen, der mich an den Sinn der Adventszeit, die freudige Erwartung der Ankunft Gottes unter den Menschen in dem kleinen Kind Jesus, erinnert.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit voll freudiger Erwartung
Ihre
Sr. Ulrike Holfeld
Pastoralassistentin
Veröffentlicht: 01.12.2017