Sonntagsgruß

Vor einiger Zeit hat unser ältester Sohn die Führerscheinprüfung bestanden. Bis zu seinem 18. Geburtstag in einigen Wochen darf er nur in Begleitung seiner Eltern den Pkw steuern. „Begleitetes Fahren" heißt diese – wie ich finde- sinnvolle Einrichtung, mit der Fahranfänger ihre ersten Erfahrungen machen können.
Als Begleiter im Auto merke ich, dass es manchmal nicht einfach ist, die Balance zwischen „eingreifen und ermahnen" oder „abwarten und laufen lassen" zu halten. Und unwillkürlich bremse ich auf der Beifahrerseite mit dem rechten Fuß auch mit, schaue intensiver bei Kreuzungsbereichen und blicke von der Seite auf den Tacho.
Ob ich in diesen Situationen für meinen Sohn ein guter Begleiter bin, kann ich nicht wirklich beurteilen. Was macht für Sie eine gute Begleiterin, einen guten Begleiter aus?
Jemand, der die Richtung vorgibt oder jemand, der mitgeht, wohin Sie gehen? Vielleicht je nach Situation beides…..
Und Gott? Spüren Sie, dass Gott Ihnen ein Begleiter ist, dass er Ihr Leben begleitet?
Begleitetes Fahren ist etwas auf Zeit; ein begleitetes Leben hält lebenslang…und bei Gott noch länger!! Das ist die Grundlage unseres Glaubens!
Einen guten Sonntag wünscht Ihnen
Klaus Brücks
Pastoralreferent
Veröffentlicht: 06.10.2017