Bach hätte seine Freude daran gehabt….

Das Orgelkonzert, das Philipp Hövelmann am vergangenen Samstagabend in der St. Paul-Kirche im Rahmen des Jubiläumsjahres "125 Jahre Pfarrei Liebfrauen" spielte, war ein musikalisches Kleinod. Werke von Johann Sebastian Bach standen auf dem Konzertprogramm: Das Concerto d-Moll (BWV 596), die Partita über "Sei gegrüßet, Jesu gütig" (BWV 768), die Triosonate C-Dur (BWV 529) und die Passacaglia und Fuge c-Moll (BWV 582). Die Partita über "Sei gegrüßet, Jesu gütig" zeigte facettenreich, wie eine Melodie über zwölf Strophen hinweg, Johann Sebastian Bach hat alle Liedstrophen dieses Chorals vertont, variieren kann. Bei der Triosonate in C-Dur spielte Philipp Hövelmann auf den beiden Manualen der Eisenbart-Orgel jeweils eine unterschiedliche Melodie; eine dritte Melodie spielte er im Pedal. Die Komposition beinhaltet drei Melodien und wird deshalb Triosonate genannt. Mit der Passacaglia und Fuge c-Moll brachte Hövelmann die ganze Klangbreite zu Gehör. Am Ende war es für die Konzertbesucher ein Orgelrausch mit einem imposanten Finale. Nach gut 70 Minuten gab es stehenden und langanhaltenden Applaus von den Zuhörerinnen und Zuhörern. Pastoralreferent Klaus Brücks bemerkte in seinem Dankesort an Philipp Hövelmann, dass Johann Sebastian Bach seine Freude daran gehabt hätte…

Text und Bilder: Rafael van Straelen
Veröffentlicht: 08.09.2026


 


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