Eine Predigtreihe in den Sommerferien - Hoffnungsworte
Neben der Liebe und dem Glauben gehört sie zu den sogenannten "Kardinaltugenden": die Hoffnung. Immer, wenn es irgendwo kriselt, wächst der Wunsch nach einem vermeintlichen oder tatsächlichen "Hoffnungsträger", der diese Krise meistert; sei es in der Politik, im Sport oder anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.Aber auch im privaten Bereich spielt die Hoffnung eine besondere Rolle. Jeder Mensch kann sagen, worauf er hofft. "Ohne Hoffnung gehen wir unter", lautete die Überschrift des Berichts über die Radwallfahrt der Frauen vor einigen Wochen in der Zeitung. Und das Zitat "Die Hoffnung stirbt zuletzt" des Philosophen Ernst Bloch gehört hierzulande zu den bekanntesten überhaupt.
Erstaunlicherweise kommt der Begriff "Hoffnung" in der Verkündigung Jesu gar nicht vor; ihm ging es vor allem um den Glauben sowie die Gottes- und Nächstenliebe. Aber in den Briefen des Neuen Testaments taucht an vielen Stellen die Hoffnung auf. Einerseits sollen die Leserinnen und Leser ihre Hoffnung vor allem auf Gott setzen und andererseits bereit sein, anderen von ihrer Hoffnung zu berichten. So heißt es im Ersten Petrusbrief: "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt." (vgl.1 Petr 3,15)
In diesem Sinne werden in den kommenden Ferien Frauen und Männer in verschiedenen Gottesdiensten an den Wochenenden von ihrer Hoffnung als Christinnen und Christen erzählen. Die Predigtreihe beginnt mit Samstag/Sonntag, 18./19. Juli 2026 und endet mit dem letzten Sonntag der Sommerferien, 30. August 2026. Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich bereiterklärt haben, bei dieser Predigtreihe mitzuwirken. Herzliche Einladung zur Mitfeier unserer Sonntagsmessen in den Sommerferien!
