Sonntagsgruß

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Durchblättern der Tagesszeitung heute Morgen * stieß ich auf einen mir vorher unbekannten Begriff: "Erwartungsmanagement".
Gemeint ist damit, sich aktiv mit den mutmaßlichen Erwartungen anderer auseinanderzusetzen, um vor allem durch eine gute Kommunikation Enttäuschung zu verhindern oder wenigstens zu mindern.
Eigentlich sollte das bei Unternehmen, Behörden, Vereinen und auch bei "Kirchens" eine Selbstverständlichkeit sein, aber das ist es wohl nicht immer. Was für mich nicht bedeutet, dass man alle Erwartungen, die andere haben, erfüllen kann oder muss.
Das geht sowieso nicht. Aber falsche Erwartungen erst zu wecken und dann diese nicht erfüllen zu können, zeugt von schlechtem oder unprofessionellem Handeln, was "neudeutsch" ja Management heißt.
Jesus von Nazareth ist beileibe nicht allen Erwartungen gerecht geworden, die andere an ihn gestellt haben. Aber oft waren es eben auch die "Anderen", die solche Erwartungen hatten, denen er nicht entsprach. (vgl. z.B. Lk 12,13-14)
Wir können an einen Gott glauben, von dem jemand einmal sagte: Gott erfüllt nicht immer unsere Erwartungen, aber immer seine Verheißungen!
In diesem Sinne wünscht Ihnen einen gesegneten Sonntag

Klaus Brücks, Pastoralreferent

*BBV vom 11. März 2026, S. C1
Veröffentlicht: 13.03.2026



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