Sonntagsgruß

Liebe Gemeinde,
in einem Gedanken zum sonntäglichen Evangelium („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist – und Gott, was Gottes ist!") las ich:
„Der Firma gehört meine Arbeitskraft;
dem Fußballverein gehört mein Samstagnachmittag;
der Bank gehört (noch) mein Haus;
dem Staat zahle ich meine Steuern;
dem Fernseher gehört mein Abend;
der Partnerin gehört meine Liebe;
…es bleibt nichts übrig … für dich, mein Gott!"
Vielleicht ist so ein Evangelium ein hilfreicher Weckruf zu schauen, ob ich zur Zeit vor allem in (Sach-)Zwängen lebe – und wer mir Freiheit und Zukunft schenkt. Und was ich mit anderen Menschen und Gott teilen möchte.
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag, so dass sie nicht zerrissen sind, sondern ihr Leben und (nicht nur materiellen) Reichtum mit Gott und den Menschen teilen können!
Ulrich Kroppmann
Pfarrer
Veröffentlicht: 20.10.2017