Sonntagsgruß

Liebe Leserinnen und Leser,

die Frage ist vielleicht unangenehm, aber: was ist eigentlich aus Ihren guten Vorsätzen geworden? Aus meinen: nix! Das Jahr ist gerade zwei Wochen alt und schon habe ich mir wieder ein leckeres Feierabendbier mit Kolleg*innen schmecken lassen, ein paar Hände voll Chips gab es auch dazu.

Für alle, denen es vielleicht ähnlich geht und die sich zu Jahresbeginn vom schlechten Gewissen überrollen lassen, gibt es am kommenden Dienstag, 17.01. den „Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“. Befreiend, oder? Nicht, dass ich mich nicht verändern kann, oder das, was mir nicht gut tut weiter tragen muss. Im Gegenteil, Veränderung finde ich sehr gut, wichtig und hilfreich. Die Veränderungen müssen aber nicht zum Jahreswechsel kommen. Besser und nachhaltiger sind Veränderungen doch dann, wenn sie dran sind; dann, wenn sie mich weiterbringen. Sie haben dann nicht mit einem von außen festgelegten Zeitpunkt zu tun, sondern mit meinen Erfahrungen und meinem Blick auf mein Leben. Mein Fahrrad öle ich ja auch erst dann, wenn was schleift und quietscht und nicht einfach jeden Montag. Und nach dem Ölen läuft es dann wieder leichter. Wenn es im Leben quietscht, dann ist Zeit für Veränderung, damit es wieder leichter läuft.

Allen, bei denen das Einhalten ihrer Vorsätze gut läuft: weiterhin gutes Durchhalten. Und allen, die die Vorsätze schon über Bord geschmissen haben: kein Stress deswegen.
Schauen Sie, schaut Ihr achtsam auf Euch und Euer Leben und sorgt für Veränderungen. Nicht, weil es der Kalender sagt, sondern weil es Ihnen und Euch gut tut.
In diesem Sinne wünsche ich eine segensreiche Woche!

Sonja Stratmann, Pastoralreferentin
Veröffentlicht: 13.01.2023




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