Historiker Großbölting zur Studie über Missbrauch im Bistum Münster

Seit September 2019 erforscht ein unabhängiges Team der Universität Münster im Auftrag des Bistums Münster die Fälle von sexuellem Missbrauch in der Diözese seit 1945. Wer waren die Täter? Was wurde verstuscht? Wer wusste was? Welche strukturellen Momente begünstigten die Missbrauchsfälle? Wie reagierten Verantwortliche? Gab es Reaktionen in den Gemeinden? Diesen Fragen will die Studie nachgehen.

Über erste Erkenntnisse und Lücken in den Personalakten der Täter und Beschuldigten sowie über die Unabhängigkeit ihrer Recherchen sprach Teamleiter Professor Thomas Großbölting mit Christof Haverkamp, Chefredakteur von Kirche+Leben.

Missbrauchs-Betroffene und Personen, die von Fällen in den Jahren 1945 bis 2018 erfahren haben, können sich an die Wissenschaftler wenden.

Dieser Artikel und das Video sind zuerst erschienen auf www.kirche-und-leben.de / Foto: Peter Grewer (Universität Münster)

 
Veröffentlicht: 26.02.2020




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