Mariengesänge mit dem Kirchenchor Herz-Jesu

Auch wenn der Monat Mai und der Rosenkranzmonat Oktober die besonderen Marienmonate darstellen, so wird doch am 15.8. mit Maria Himmelfahrt das älteste und wichtigste Marienfest gefeiert. Und innerhalb von 30 Tagen folgen 4 weitere Mariengedenktage: Maria Königin (22.8.), Mariä Geburt (8.9.), Mariä Namen (12.9.), Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15.9.).
Und auch die Bocholter Fußpilger machten sich mit rund 800 Pilgern Ende August auf den langen Weg zur Gottesmutter nach Kevelaer. Und gerade erst vor einer Woche sind die Rheder Pilger aus Kevelaer zurückgekehrt.

Insofern war es naheliegend für den Herz-Jesu-Chor und seiner Chorleiterin Monika Hebing, dass zur Vorabendmesse am Samstag, den 22.9.2018 in der Herz-Jesu-Kirche Mariengesänge erklingen sollten.
So wurde z. B. zur Gabenbereitung das „Ave Maria, wir rufen zu dir“ angestimmt, das gleich schon zu Anfang mit einem großen crescendo aufwartet. Es folgte mit „Gospa, majka moja“, das wohl weltweit bekannteste Lied aus dem Marien-Wallfahrtsort Medjugorje, das 1983 von dem Kardiologen Dr. Johannes Mikl komponiert wurde. Zur Danksagung sang der Herz-Jesu-Chor das Lied „Du hast ganz leis“, das melodisch wunderschön klingt und vom Text her ganz besonders anschaulich die Beziehung zur Gottesmutter Maria beschreibt. Mit dem Schlusslied stimmte der Chor das Lied „Maria, dich lieben“ an, das der Chor und die Gemeinde mit dem Bocholter Zusatz „Ave, Ave…“ innig gesungen hat, das so in keinem Gotteslob zu finden ist.

Apropos „Gotteslob“: Pfarrer Hans Döing zelebrierte diese Messe und forderte in seiner Predigt die zahlreich erschienenen Mitfeiernden auf, sich das Gotteslob zur Hand zu nehmen und sich einmal die Zeichnungen der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé näher anzuschauen. Die Bilder ergänzen die Texte und die Musik, sind aber nicht immer eindeutig und schaffen genau dadurch Raum zum Nachdenken und geben zugleich Impulse.
Zum Schluss gab es spontan Applaus von allen Gläubigen für den Herz-Jesu-Chor und seiner Chorleiterin Monika Hebing.

Veröffentlicht: 26.09.2018