Erstkommunionkatechese 2005

Erstkommunionkatechese ... ab 2005

Was seit längerem schon in der Pfarrgemeinde Liebfrauen diskutiert wird, wurde nun vom Pfarrgemeinderat beschlossen: ein neues Konzept für die Vorbereitung auf die Erstkommunion.


Schon im Oktober letzten Jahres wurden vom Pfarrgemeinderat Leitlinien beschlossen, nach denen sich die Erstkommunionkatechese in Zukunft ausrichten sollte. Diese Leitlinien forderten, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder und der Familien zu berücksichtigen und somit die Vorbereitungszeit differenzierter zu gestalten. Ebenso sollte der erstmalige Empfang der hl. Kommunion stärker in die sonntäglichen Messfeiern der Pfarrei eingebunden werden.
Der Sachausschuss-Katechese des Pfarrgemeinderates erarbeitete vor diesem Hintergrund die neue Form, bei der Bewährtes durch einige Neuerungen ergänzt wird.

Wesentliche Eckpunkte sind:

  • Die Einladung erfolgt nicht mehr jahrgangsweise bzw. schulklassenweise. D.h.: auch jüngere oder ältere Kinder, die noch nicht zur Erstkommunion gegangen sind, haben die Möglichkeit zur Vorbereitung und zum Empfang der Kommunion. Die Anmeldetermine werden wiederholt in der Tagespresse, im Liebfrauenblättchen und auf der Homepage www.liebfrauen.de veröffentlicht.

  • Anstelle der bisherigen drei Erstkommunionfeiern sollen die Kinder zukünftig an einem frei wählbaren Sonntag der Osterzeit – einschl. Ostermontag und Christi Himmelfahrt – zur Kommunion geführt werden. Dafür stehen die üblichen Zeiten der sonntäglichen Messfeiern zur Verfügung. Es ist immer möglich, dass mehrere Kinder gleichzeitig in einem Gottesdienst das Sakrament der Eucharistie zum ersten Mal empfangen. Natürlich sind feierliche Kleidung bzw. das Mitbringen von Tauf- oder Kommunionkerze ausdrücklich erwünscht. Im Gottesdienst selbst wird es mehrere Elemente geben, bei denen besonders auf die Kinder eingegangen wird.

  • Die bisherige Form der Vorbereitung in kleinen Gruppen, begleitet von einigen Eltern wird beibehalten. Allerdings finden diese Gruppentreffen nicht mehr im wöchentlichen Rhythmus, sondern vierzehntägig statt. In den jeweiligen Wochen dazwischen gibt es für die Kinder und deren Familien eine kleine Aufgabe für zu Hause, z.B. das Lesen einer entsprechenden Geschichte zum Thema, das Anschauen von Bildern der eigenen Taufe und ein Gespräch zwischen Kindern und Eltern darüber, ein Besuch der Pfarrkirche und die Teilnahme an verschiedenen Gottesdiensten.

  • Die wöchentlichen Treffen in der Gruppe bzw. die Familienaufgaben bilden – ergänzt durch einige wenige Aktionen wie z.B. die Sternsingeraktion – das verbindliche Grundgerüst der Vorbereitungszeit. Für alle die mehr als diese „Basiskatechese“ wünschen, werden in der Zeit danach zusätzliche Angebote bereitgehalten. Dazu gehört unter anderem das Angebot, sich auf das Sakrament der Versöhnung (Beichte) vorzubereiten und dieses zu empfangen.

Für alle Interessierten findet am 20. September um 19.30 im Pfarrsaal Liebfrauen an der Wesemannstraße ein Informationsabend statt. Für konkrete Fragen stehen auch die Seelsorger von Liebfrauen Rede und Antwort.
Anmeldeformulare werden bei dem Informationsabend ausgegeben bzw. liegen ab dann in der Kirche aus.


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Die wichtigsten Termine

 

Wann Was Wo
Montag, 20. September
19.30 Uhr
Informationsabend für alle Interessierten, v.a. für die Eltern, deren Kinder im nächsten Jahr zur Erstkommunion gehen sollen. Pfarrsaal an der Wesemannstraße.
20. September – 8. Oktober Anmeldung zur ErstkommunionkatecheseDie Anmeldeformulare liegen ab dem 20. September in der Kirche aus. Abgabe der Anmeldungen im Pfarrbüro.
Donnerstag, 4. November
19.30 Uhr
1. Elternabend für die Eltern, deren Kinder an der Erstkommunionvorbereitung teilnehmen Pfarrsaal an der Wesemannstraße
Sonntag, 28. November
10.00 Uhr
Familiengottesdienst zum Beginn der Erstkommunionvorbereitung. Liebfrauenkirche


Den Zeitrahmen für die verpflichtende „Basiskatechese“ entnehmen Sie bitte dem Ablaufplan unten (Seiten 9-11). Die Zusatzangebote der sogenannten Aufbaukatechese werden bekannt gegeben, soweit sie feststehen.
Weitere Termine werden im Verlauf der Erstkommunionvorbereitung bekannt gegeben. Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Liebfrauenblättchen, auf unserer Homepage und in der Kirchenzeitung.



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Hintergrundinformationen

Pfarrgemeinde Liebfrauen, Bocholt
Sachausschuss Katechese -
Leitlinien für die Gestaltung der Erstkommunionkatechese



Einführung

Als Gremium der pastoralen Mitverantwortung hat sich der PGR Liebfrauen für das Jahr 2003 die Arbeit in den Katechesen als Schwerpunktthema gewählt. Am 5. März d.J. hat der PGR beschlossen einen Sachausschuss zu bilden, der Leitlinien für die praktische Durchführung einer Katechese erarbeiten soll. Diese sollten dann im PGR beschlossen und durch die Verantwortlichen umgesetzt werden.

In fünf Arbeitstreffen wurden, nach einer Situationsanalyse der bisherigen Erstkommunionvorbereitung und mit Hilfe entsprechend erarbeiteter Maßstäbe, die Leitlinien formuliert. Im folgenden wird der Weg dargestellt, den der Ausschuss bei seiner Arbeit beschritten hat: Die Situationsanalyse (SEHEN) ist der Ausgangspunkt, an den die entsprechenden Maßstäbe (URTEILEN) angelegt werden. Daraus ergeben sich die vorgeschlagenen Leitlinien (HANDELN).

 

Einführung

Die Sicht der Ausschussmitglieder wird hier stichpunktartig zusammengefasst:
Wir nehmen wahr, dass

  • der langsame, aber unaufhaltsame, Abschied vom „volkskirchlich“ geprägten Milieu auch an unserer Gemeinde nicht vorübergeht. Bei der Erstkommunionkatechese gab es in den letzten acht Jahren einen Rückgang von 25% der daran teilnehmenden Kinder.

  • die Bedeutung der Eucharistie und die Bedeutung der Erstkommunion bei den Adressaten der Erstkommunionkatechese weitgehend unbekannt ist.

  • die „Communio“ der Eucharistie von immer weniger Menschen sichtbar gelebt wird. Nur eine kleine Anzahl lebt das, was in der Kommunionkatechese vermittelt werden soll, sichtbar in der Gemeinde weiter.

  • die Feier der Erstkommunion sich als weitgehend „religiös entkerntes“ Fest zeigt. Der äußerliche Rahmen deckt sich oft nicht mit dem, was mit dem Fest gemeint ist: Die Gemeinschaft der Christen mit Gott und untereinander.

  • es immer wieder sogenannte „Restkinder“ gibt, die keine Gruppe finden bzw. von keiner Gruppe aufgenommen werden wollen. Diese Situation widerspricht eindeutig dem Gedanken der communio / Gemeinschaft.

  • Daneben gibt es oft einen latenten „Schulklassendruck“, als Motivation zur Anmeldung zur Katechese.
  • die Kinder sehr unterschiedliche (kognitive, emotionale und religiöse) Voraussetzungen mitbringen. Neben Kindern, die – aufgrund familiärer Voraussetzungen – selbstverständlich in den Glauben hineinwachsen, gibt es solche, denen diese Voraussetzungen fehlen. Auch unterschiedliche Konzentrations-, Lese- und Schreibfähigkeiten fallen ins Auge.

  • das Interesse der Eltern sehr unterschiedlich ist. Es gibt Familien, die überhaupt kein Interesse an der Vorbereitung haben, so dass Elternabende oft im „kleinen Rahmen“ stattfinden. Besonders Väter beteiligen sich selten.

  • durch das Engagement in der Katechese, einzelne Menschen bzw. Familien immer wieder einen sichtbaren Platz im Leben der Gemeinde finden.

  • gerade die regelmäßigen Treffen der Katechetinnen mit den Seelsorgern Chancen für eine Glaubensvertiefung bieten können.

  • die Zusammenarbeit mit den Grundschulen Chancen zur Vertiefung der Kommunionkatechese bieten kann.

  • die Sternsingeraktion weitgehend von den Erstkommunionkindern getragen wird.

Diese, von uns so wahrgenommene, Situation nehmen wir ernst. Die darin verborgenen Chancen wollen wir nutzen, die erkennbaren Defizite umwandeln. Dabei sind wir uns bewusst, dass die formulierten Leitlinien ein Weg sind, kirchliches Leben in Zeiten des Wandels zu gestalten.

 

Maßstäbe - URTEILEN

Im folgenden werden die Maßstäbe dargestellt, die bei der Formulierung der Leitlinien als Beurteilungskriterien entscheidend waren.

  • In Jesus Christus zeigt sich die Liebe Gottes zu den Menschen. Sichtbar und wirksam wird sie besonders im Sakrament der Eucharistie. Für die Christen ergibt sich daraus der Auftrag, diese Gemeinschaft zeugnishaft zu leben. Diese Bedeutung des eucharistischen Sakraments muss deshalb sichtbar herausgestellt werden.

  • Die bei Taufe der Kinder versprochene Verantwortung der Eltern für die religiöse Erziehung muss mit in die Katechese einfließen.

  • Die unterschiedlichen Lebenssituationen von Familien und Lebensgemeinschaften müssen ernst genommen werden

  • Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder müssen berücksichtigt werden.

  • Katechese ist Auftrag an alle Gemeindemitglieder. Dieses muss im Bewusstsein der Gemeinde präsent sein. Die ganze Gemeinde ist für die Katechese verantwortlich

  • Katechese hat ihren Ort zuerst in der Familie. Darüber hinaus natürlich in den Gruppenstunden der Kinder, bei Elternabenden und in den Katechetinnenrunden.

Vor dem Hintergrund der wahrgenommenen Situation und den daran angelegten Maßstäben beschließt der Pfarrgemeinderat Liebfrauen folgende



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Leitlinien für die Gestaltung der Erstkommunionkatechese
Pfarrgemeinde Liebfrauen, Bocholt

  • Die Einladung zur Erstkommunionkatechese erfolgt offen für alle Jahrgänge. Die Einladungen werden frühzeitig über alle zur Verfügung stehenden Medien – gemeindeinterne und öffentliche - erfolgen. In der Einladung werden die Ansprüche, die mit der Katechese verbunden sind, deutlich und transparent gemacht. Ebenso muss deutlich gemacht werden, dass die Entscheidung zur Anmeldung nach gründlicher Überlegung erfolgen soll.

  • Damit die Katechese in der Familie gewährleistet ist, ist die Teilnahme von Eltern an den entsprechenden Vorbereitungstreffen verbindlich einzufordern.

  • Bei der Öffnung des Zugangsalters zur Katechese ist darauf zu achten, dass die Katechese altersgemäß gestaltet ist.

  • Katechese findet an verschiedenen Orten statt: In der Familie, in der Kindergruppe, beim Elternabend, bei den KatechetInnenrunden usw.

  • Es wird ein Stamm aus erfahrenen (ehemaligen) KatechetInnen gewonnen werden. Sie werden zusammen mit den Hauptamtlichen die inhaltliche Arbeit festlegen und die KatechetInnen begleiten (KatechetInnenrunden, Elternabende,...). Dabei sollen besonders die persönlichen Neigungen und Talente berücksichtigt werden.

  • Auch weiterhin werden Gruppen von Eltern / Elternteilen begleitet. Dieses hat sich bislang weitgehend bewährt. Damit soll Elternerfahrung in die Katechese einfließen. Ebenfalls sollen Eltern die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den Glauben erhalten. Weiterhin sollen dadurch neue KatechetInnen gewonnen werden.

  • Eine Basiskatechese wird Grundlagen zum Sakrament der Eucharistie und zum Empfang der Kommunion vermitteln. Diese Basiskatechese ist für alle Kinder und Eltern verpflichtend. Freiwillige Angebote in Form von Aktionen / Projekten (z.B. gemeinsames Wochenende) erweitern die Basiskatechese für diejenigen, die ein Bedürfnis nach „Mehr“ haben.

  • Die Erstkommunionfeiern finden – mit Möglichkeit zur Auswahl - an allen Sonntagen zwischen Gründonnerstag (einschl.) und Pfingsten statt. Gottesdienstliche Form der Feier ist grundsätzlich der „normale“ Sonntagsgottesdienst, sparsam ergänzt durch einige Elemente, die auf die Erstkommunikanten eingehen.

  • Der PGR sucht nach Wegen der Verflechtung zwischen Katechese und Pfarrgemeinde.

Die Leitlinien sollen ab der Erstkommunionkatechese 2004/05 umgesetzt werden.


Bocholt, den 1. Oktober 2003



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Erstkommunionkatechese Liebfrauen (2004/2005)

 

An der Katechese sind verschiedene „Handlungsträger“ beteiligt:

  • Gemeinde (Ort der Katechese, feiert mit den Kindern und Familien).

  • Familien / Kinder / Eltern

  • GruppenkatechetInnen (leiten die einzelnen Gruppentreffen).

  • Stammkatechetinnen (begleiten die GruppenkatechetInnen, beraten die Hauptamtlichen, gestalten Elternabende und Aufbaukatechese mit).

  • Hauptamtliche Seelsorger (Organisation und Koordination, Schulung der StammkatechetInnen, Gestaltung der EK-Gottesdienste).

 

Zeitlicher Rahmen:

  • 1. Elternabend (4.11.).

  • Start der Katechese in der Woche vor dem 1. Advent.

  • Vorstellungsgottesdienst der Kinder am 1. Advent.

  • Ende der Basiskatechese ist Palmsonntag.

  • Alle weiteren Termine folgen im Verlauf der Arbeit.

  • Vor Beginn der Katechese wird es einen Informationsabend für Interessierte und Betroffene geben (20.9.).

 

Die Einladung zur Katechese erfolgt offen. D.h.:

  • Ohne einen einzigen Jahrgang gezielt anzusprechen.

  • Durch entsprechende Medien (Liebfrauenblättchen, Homepage, BBV).

  • Der Anmeldezeitraum liegt zwischen dem 20.9. und 8.10.

  • Die Gruppeneinteilung erfolgt gemeinsam durch Hauptamtliche, StammkatechetInnen und GruppenkatechetInnen.

  • Die Katechese gliedert sich in eine - für Eltern und Kinder verpflichtende - Basiskatechese und in eine Aufbaukatechese mit Angeboten, die freiwillig wahrgenommen werden können.

 

Die Basiskatechese gliedert sich in:

  • Gruppentreffen, begleitet von GruppenkatechetInnen ( wie bisher) und in

  • Familientreffen (eine Aufgabe die in der Familie bearbeitet wird).

  • Beide finden im 14tägigen Wechsel statt.

 

Bei der Aufbaukatechese werden punktuell Angebote zur Verfügung gestellt.

Folgende Themen bilden die Kerninhalte der Basiskatechese:

  • Gemeinschaft

  • Menschwerdung Gottes

  • Wir sind getauft

  • Beten heißt sprechen mit Gott

  • Jeder Mensch hat Fehler

  • Kreuzweg

  • Eucharistie

 

Die Beichte soll ein Angebot der Aufbaukatechese sein bzw. soll im Alter von 12-13 Jahren eine (erneute) Hinführung erfolgen.

Die Erstkommunionfeiern finden innerhalb der Gemeindegottesdienste (samstags16.30 und 18.00 und sonntags 10.00, 11.30 und 18.00) statt und zwar am:

  • Gründonnerstag

  • Ostersonntag

  • Ostermontag

  • 2-6 Sonntag der Osterzeit

  • Christi Himmelfahrt

 

Wie bisher, soll ein Kostenbeitrag erhoben werden, der zur Finanzierung von Material etc. angemessen ist.

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Erstkommuniongottesdienste ab 2005

Die Kommunionkinder können in einem der Gemeindegottesdienste zwischen Gründonnerstag und Pfingsten zum ersten Mal die Kommunion empfangen.
Das betrifft die Gottesdienste am Samstag um 16.30 Uhr in St. Martin und 18.00 Uhr in Liebfrauen, sowie die Sonntagsgottesdienste um 10.00 Uhr, 11.30 Uhr und 18.00 in Liebfrauen.
Es gibt also keine zusätzlichen Kommuniongottesdienste in St. Martin!

Die Gemeinde wird durch Kirchenzeitung und Publikandum auf die Gottesdienste hingewiesen, in denen Kinder zur Erstkommunion gehen (vgl. Praxis bei Taufen)

Der Charakter der Gemeindegottesdienste bleibt erhalten, d.h.

  • die planmäßige musikalische Gestaltung durch die Chöre (Choral, Kirchenchor, Ergo cantemus..) wird nicht verändert,

  • ebenso wenig die Leseordnung und damit

  • der Inhalt der Predigt.

Dasselbe gilt natürlich auch für die Planung der Familiengottesdienste.

Bei Gottesdienste mit Erstkommunion besteht die Möglichkeit der Mitgestaltung bei den Fürbitten, der Gabenbereitung und der Danksagung. (s. Schema)

Das erfordert für den Herbst eine Aufstellung des kirchenmusikalischen Planes (wann singt wer?) sowie der Familiengottesdienste für die Zeit zwischen Gründonnerstag und Pfingsten 2005, um den Eltern die Terminentscheidung zu erleichtern.

Nach dem Schlussgebet gratuliert ein Mitglied des PGR den Kommunionkindern im Namen der Pfarrgemeinde und überreicht das Geschenk.

In einem Gottesdienst nach Pfingsten (Fronleichnam, Schulgottesdienste) können die religiösen Geschenke der Kinder gesegnet werden.


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Schema für den Ablauf eines Gemeindegottesdienstes mit Erstkommunion

Woche vorher Hinweis durch Kul und Pubilkandum

  Die KoKi sitzen mit ihren Angehörigen und Paten vorne auf reservierten Plätzen. Die Kommunionkerze brennt auf dem bzw. vor dem Altar.
Einzug Lied
Eröffnung Kreuzzeichen
Begrüßung Dabei nennt der Pr die Namen der KoKi
Kyrie Lt. Liturgieplan
Gloria Lt. Liturgieplan
Tagesgebet Priester
1. Lesung Gemäß Leseordnung
Antwortgesang Lt. Liturgieplan
2. Lesung Gemäß Leseordnung
(Predigt) Dabei soll die besondere Situation der Erstkommunion mit erwähnt werden. Aber es gibt keine Erstkommunionpredigt!
Halleluja Lt. Liturgieplan
Evangelium Gemäß Leseordnung
Predigt Dabei soll die besondere Situation der Erstkommunion mit erwähnt werden. Aber es gibt keine Erstkommunionpredigt!
Credo Dabei sollen die KoKi ihre Kerze in der Hand halten.
Fürbitten Können nach Absprache von Eltern und KoKi mit überlegt und mitvorgelesen werden.
Gabenbereitung Kann von den KoKi übernommen werden
Präfation Möglichkeit: Kinder am Altar
Sanctus Möglichkeit: Kinder am Altar
Hochgebet Möglichkeit: Kinder am Altar
Vater unser Möglichkeit: Kinder am Altar
Friedensgruß Die Kinder gehen zurück in ihre Bank und geben den Friedensgruß an ihre Eltern und Paten weiter
Agnus Dei Lt. Liturgieplan
Kommunion KoKi kommunizieren wie die anderen Gottesdienstbesucher
Danklied / - text Kann nach Absprache von den KoKi / Eltern mitgestaltet werden.
Schlussgebet Priester
Gratulation PGR-Mitglied
Segen Priester
Auszug Lt. Liturgieplan



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Ziele der Erstkommunionkatechese

  • Das Ende der (Basis-) Kommunionkatechese ist Palmsonntag ( spätestens).

  • Die Kommunionkinder und ihre Familien haben die Chance gehabt,

    • über ihren Glauben ins Gespräch zu kommen,

    • neue Erfahrungen mit der Kirche, insbesondere mit dem Gottesdienst zu machen,

    • einen Teilbereich des Gemeindelebens kennen zu lernen

  • Die Kinder haben eine besonders attraktive Form der Vorbereitung erfahren.

  • Alle Eltern haben an der Katechese mitwirken können, auch wenn sie berufstätig sind.

  • Die Eltern der Kommunionkinder haben nachvollziehbar an der Gemeindekatechese teilgenommen.

  • Familien, die in besonderer Weise interessiert sind, haben die Möglichkeit sich zu engagieren – auch in Zukunft.

  • Am Beispiel der Eucharistiefeier erleben die Kinder, dass sie Mitglieder der Gemeinde sind und ernstgenommen werden.

  • Die Gemeinde erfährt die Erstkommunion als integralen Bestandteil.

  • Die Gemeinde stellt notwendige finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

  • 80% der Kinder haben an der Sternsingeraktion teilgenommen.

  • Betroffenen LehrerInnen und ErzieherInnen werden durch die Hauptamtlichen (über das neue Konzept) informiert.



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Thematischer und zeitlicher Verlauf der Basiskatechese 2004/2005

  • Dauer: 22.11.2004 (Woche vor dem ersten Advent) – 20.03.2005 (Palmsonntag)

  • Die Eltern erhalten zu jedem Themenschwerpunkt einen eigenen „Katechetischen Brief“

  • Für die einzelnen Gruppentreffen wird ein konkreter Verlaufsplan wie in den vergangenen Jahren erstellt

  • Es wird keine Werkmappe oder Buch verwendet sondern eine eigene Mappe mit Arbeitsblättern zusammengestellt

Themen-
schwerpunkt
Gruppentreffen Familientreffen Sonstiges
I.Gemeinschaft Zeitraum: 22.11.-26.11.04
    Bausteine:
  • Vorstellungsrunde
  • Kennenlernspiele
  • Erstellen der Gruppenkerze
  • Lied: Gemeinsam sind wir stark
  • Geschichte
  • Kommuniongedanke soll herausgestellt werden
Zeitraum: 29.11.-04.12.04
    Möglichkeiten:
  • Ausfüllen des Lebenshauses
  • Erstellen eines Stammbaumes
  • Gemeinsames Gebet
  • Mappe für Arbeitsblätter anfertigen
Gottesdienst
am 1. Advent (28.11.)
mit Vorstellung der Kinder
II. Unser Freund
Jesus kommt
Zeitraum : 06.12.-10.12.04
    Bausteine:
  • Vorbereiten auf Weihnachten
  • Hinweis auf Sternsingeraktion
  • Lieder RM 886 oder 887 oder:
  • „Jesus ist mein bester Freund“
  • Biblische Erzählung von „Zachäus“ mit Rollenspielelementen
  • Gebet
Zeitraum: 15.12.-19.12.04
    Möglichkeiten:
  • Singen von Adventsliedern
  • Geschichte

  • Gottesdienste an
    Heiligabend und Weihnachten
  • Hinweis auf Aktionen i. d.
    Gemeinde, z.B. Adventssingen
    von „Ergo Cantemus“ oder Samstag morgens um 11Uhr
  • Sternsingeraktion am 06.01.05
  • Einladung
  • Informationstreffen
  • Kleiderausgabe
  • Kleiderausgabe
  • Aktion
  • Gottesdienst
III. Wir sind getauft Zeitraum: 10.01.-14.01.05
    Bausteine:
  • Symbol „Wasser“
  • Deutung und Zuordnung der Zeichen, die bei der Taufe gebraucht werden
  • Lied
  • Arbeitsblatt S.80 a. d. Werkmappe „Du bist getauft“
Zeitraum: 17.01.-21.01.05
    Möglichkeiten:
  • Anzünden der Taufkerze
  • Anhand von Fotoalben bzw. Video
    über die eigene Taufe oder
    die der Eltern sprechenn
  • Einsicht ins Taufregister
  • Mandala: Wasser des Lebens
09.01.:Taufe des Herrn
Eventuell Taufe im Gottesdienst
Ansonsten: Tauferneuerung
IV. Beten heißt mit Gott sprechen Zeitraum: 24.01.-28.01.05
    Bausteine:
  • Warum beten: Geschichte
    von Joschi und Flabes
  • Wie beten: verschiedene
    Gebetshaltungen kennen lernen
  • Was beten: Vater unser mit Gesten
  • Mandala: Unser tägliches
    Brot gib uns heute
Zeitraum: 01.02.-04.02.05
    Möglichkeiten:
  • Gebetswürfel und/ oder
    Gebetbuch erstellen und nutzen
  • In der Kirche eine Kerze anzünden
    und ein Gebet sprechen
  • Gotteslob zur Hand nehmen
    (Gebet mit entspr. Nr. angeben)
  • Mandala: Unser tägliches
    Brot gib uns heute
Gottesdienst am Aschermittwoch
V. Jeder Mensch hat Fehler Zeitraum: 14.02.-18.02.05
    Bausteine:
  • Symbol: Sackgassenschild
  • Geschichte zum Thema „Schuld“
  • Einmal die guten Seiten
    der Gruppenkinder gegenseitig
    nennen und aufschreiben
Zeitraum: 21.02.-25.02.05
    Möglichkeiten:
  • Bußgottesdienst für Kinder und Eltern
 
VI. Kreuzweg Zeitraum: 28.02.-04.03.05 Zeitraum  
VII. Wir feiern Eucharistie Zeitraum: 07.03.-11.03.05
    Bausteine:
  • Biblische Erzählung „Abendmahl
  • Evtl. Film über Hostienbäckerei
    (Sendung mit der Maus vom 18.04.2004)
  • Brot backen und teilen
Zeitraum: 14.03.-18.03.05
    Möglichkeiten:
  • Kirchenraumerkundung mit Eltern
  • Geschichte vom Brot gemeinsam lesen
MISEREOR-Sonntag
mit Fastenessen

Palmsonntag

 

    Inhalte der Aufbaukatechese:
  • Wochenende zum Thema „Versöhnung“ mit Möglichkeit des Empfangs des Sakramentes

  • Bibelwoche mit Angeboten für Kinder am Nachmittag und für Eltern am Abend (z.B. „THEO-Mobil“)

  • Fahrt zum Bibelmuseum in Nimwegen mit Führung.