Rut ist gut - Kinderbibelwoche in der KiTa St. Martin

Mit ihren Erzieherinnen haben die Kinder der Kindertagesstätte St. Martin in der vergangenen Woche die Lebensgeschichte von Rut kennen gelernt.
Das gleichnamige Buch aus dem Alten Testament schildert Bekanntschaft der Moabiterin Ruth mit der Familie der Israelitin Noomi, deren Schwiegertochter sie wird.

Selber Witwe geworden, zieht sie mit ihrer Schwiegermutter in das für sie unbekannte Israel. Sie nimmt den Glauben an Jahwe an und heiratet Boas, einen entfernten Verwandten der Noomi. Als dem fremden Land Moab stammend wird Rut die Urgroßmutter des Davids, des größten Königs in der Geschichte des Volkes Israel.
Mit einer szenische Darstellung der verschiedenen Personen und Episoden aus dem Buch Rut begann der Morgen. Anschließend vertieften die Kinder die Inhalte im gemeinsamen Spielen, Basteln und Singen. Sie erfuhren so, dass es in der Bibel nicht nur „Männergeschichten“ wie Noah, David oder Zachäus gibt, sondern auch Frauen eine ebenso wichtige Rolle in der Heilsgeschichte Gottes gespielt haben und spielen.
Im Buch Rut kommt es zu Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalität. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, schon Kindern ein wenig den Umgang mit dem „Fremden“ zu erläutern.
Besonders damals aber auch heute ist der Zusammenhalt, die gegenseitige Solidarität gerade in kritischen Lebenslagen ein unbedingtes „Muss“.
Die einzelnen Namen in diesem Buch haben eine besondere Bedeutung und auch die Kinder haben erfahren, was ihr Vorname bedeutet.
Und last but not least: im Buch „Rut“ tritt Gott nicht als „Handelnder” in Erscheinung; aber letztlich ist er es, der für ein glückliches Ende sorgt. Gerade diesen Gedanken haben die Kinder mir ihren Erziehrinnen und ihren Eltern im Wortgottesdienst am Freitag zum Abschluss der Kinderbibelwoche gefeiert.

„Gott, dafür will ich dir danke sagen“ – Kinder sagen, wofür sie Gott danken