Jetzt geht es mit der Sanierung los ... Bilder Teil 16 Sanierung

Sanierung Anbetungskapelle

Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von den derzeitigen Arbeiten in der Anbetungskapelle. Um das Staubaufkommen in der Kirche so gering als möglich zu halten sind die beiden Eingänge zugemauert und der ehemalige Seitenausgang zum früheren Minoritenkloster aufgebrochen worden. Auf diese Weise kann der Schutt - z. B. vom Unterbau des Hochaltares – durch den Pfarrgarten abtransportiert werden.

Die Baumaßnahme zieht sich bis Dezember hin. In ihrem Verlauf sind zunächst die Fensterbänke wieder – wie im ursprünglichen Zustand – abgeschrägt worden. Ferner wird eine neue Altarinsel gemauert, auf der der vorhandene Altar, der Ambo und der Priestersitz zu stehen kommen. An der Rückwand der Kapelle wird aus dem neu vergoldeten Tabernakel, der ehemals in der Rückwand der Hauptkirche platziert war, und kostbarem Marmor eine neue Aussetzungsmöglichkeit für das Allerheiligste geschaffen, damit die Anbetung dienstags und freitags demnächst wie gewohnt in der Anbetungskapelle stattfinden kann. Oberhalb des Tabernakels wird das restaurierte Gemälde der Himmelfahrt Mariens seinen neuen Platz finden, das ebenfalls ehemals in der Rückwand des Altarraumes hing. Der Taufbrunnen wird auch seinen neuen Standort in der Anbetungskapelle bekommen, sodass Tauffeiern, die selten mehr als fünfzig Mitfeiernde umfassen, zukünftig in einem räumlich intimeren Rahmen gefeiert werden können, als das bisher in der großen Kirche möglich ist.

Neu wird ebenso der Standort der Orgel sein. Da es sowohl für die Hauptkirche als auch für die Anbetungskapelle ein enormer Gewinn ist, den Haupteingang zur Kapelle zu öffnen und somit die Hauptachsen der ehemaligen Minoritenkirche wieder hervorzuheben, wird die Orgel ihren neuen Platz an der linken Wandseite in der ersten Fensternische finden. Der neu entstehende großzügige Haupteingang wird mit einer Glastür verschlossen werden können. Die beiden alten Eingänge, die später, erst nach dem Einbau der Orgel angelegt worden sind, und auch nicht mit den darüberliegenden Fenstern übereinstimmen, bleiben dauerhaft verschlossen. Der Vorbau auf dem bisher der Erzengel Michael von der ehemaligen Kanzelbekrönung stand, wird abgerissen und die Rampe so verlegt, dass sie den leichten Zugang zur Kapelle durch den neuen Haupteingang ermöglicht.

Ein neuer Anstrich und eine neue Beleuchtung werden dem Raum einen festlichen und stimmungsvollen Rahmen verleihen. Die Wiedereröffnung soll Anfang Dezember erfolgen.