Kirchenmusik zum Osterfest 2014 in der Liebfrauenkirche

Ostern - der liturgische Höhepunkt des Kirchenjahres wird in der Liebfrauenkirche seit vielen Jahren nicht zuletzt durch eine besonders reiche und festliche kirchenmusikalische Ausgestaltung der verschiedenen Gottesdienste lebendig.

Zum Einstieg in die Karwoche wird die Hl. Messe am Palmsonntag um 10 Uhr mit anschließender Palmweihe im Pfarrgarten vom Kirchenchor Liebfrauen mit traditionellen Wechselgesängen, Motetten und Passionschorälen begleitet.

Die Feier vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag um 15 Uhr - sie findet für alle Gemeindeteile gemeinsam in der Heilig-Kreuz-Kirche statt - wird von der Choralschola Liebfrauen musikalisch mitgestaltet.

In der zentralen Osternachtfeier für die Gesamtpfarrei am Samstag um 21:30 Uhr erwartet die Gläubigen neben dem Gesang der Choralschola Liebfrauen festliche österliche Trompeten- und Orgelmusik (Solist: Valentin Erny).

Sämtliche Meßfeiern am Ostersonntag werden durch abwechslungsreiche Vokal- und Instrumentalmusik bereichert.

Als erstes Highlight ist im Festhochamt um 10 Uhr rhythmisch wie harmonisch mitreißende, zeitgenössische Kirchenmusik vom Chor ergo cantemus! zu hören: die "Mainzer Messe" für Chor, Keyboard, Bläser und Schlagzeug des Seligenstädter Komponisten Thomas Gabriel, populär unter anderem durch seine Musik zu Weltjugend- oder Katholikentagen. Die durchweg deutschen Texte von Raymund Weber vermitteln und interpretieren dabei die authentischen liturgischen Inhalte in einer leichtverständlichen Sprache unserer Zeit. Begleitet wird der Chor von einer Band mit Valentin Erny (Trompete), Leonie Renting (Saxophon), Marina Langert (Posaune), Almut Koriath (Piano) und Lukas Baumhove (Schlagzeug).

In der Hl. Messe um 11:30 Uhr erklingt festliche Musik für Posaune und Orgel (Solistin: Marina Langert).

Um 18 Uhr schließt dann der erste Feiertag mit Musik für Violine und Orgel (Solistin: Veronika Abshoff).

Zweiter kirchenmusikalischer Höhepunkt ist traditionell das Festhochamt am Ostermontag um 10 Uhr. Der Kirchenchor Liebfrauen singt die Missa Nr. 6 in G, Hob. XXII:6 "Sancti Nicolai" von Joseph Haydn. Die Solopartien übernehmen Gabriele Natrop-Kepser (Sopran), Annedore Tesche (Alt), Volker Rémy (Tenor) und Hans Scholing (Baß), instrumental begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von einem Orchester aus aktiven und ehemaligen Musikern des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Bocholt. Außerdem wird Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in C, KV 329, gespielt - und natürlich darf auch das berühmte "Halleluja" aus dem Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel nicht fehlen.

In allen Gottesdiensten besteht wie immer auch für die Mitfeiernden reichliche Gelegenheit, altbekannte und moderne Osterlieder - nun erstmals aus dem neuen "Gotteslob" - kräftig mitzusingen und so der Freude über die Auferstehung Jesu Ausdruck zu verleihen. Die musikalische Leitung obliegt Kantorin Irmhild Abshoff, die auch die klangprächtige Klais-Orgel spielen wird.

Weitere Informationen rund um die Kirchenmusik an Liebfrauen finden sich auch auf www.liebfrauenmusik.de.

-wa-