SCHWEIN GEHABT? – Der Kinderchor Herz-Jesu gibt beim ökumenischen Erntedankfest eine Antwort auf diese Frage

Das Erntedankmusical geschrieben von Maria Schupp startete am 06.10.2013 um 11.00 Uhr auf dem Hof Elsinghorst mit dem Eröffnungs-Lied: Kommt herbei, macht euch bereit, Gott sendet euch in diese Welt“ bei dem auch die Gemeinde freudig mit einstimmte.

 

Drei Kunden, mit ihren eigenen unterschiedlichen Persönlichkeiten, kaufen in einem Supermarkt jeweils eine Wundertüte. Kunde Schmidt, der immer Glück hat im Leben; Kunde Müller, der sich im Leben sehr anstrengen und abmühen muss und Kunde Meier, der sich erfolgreich durch das Leben mogelt. So schafft es Mogel-Meier sich als erstes an die Kasse zum Bezahlen der Wundertüte vorzudrängeln gefolgt von Kunde Glücks-Schmidt und Kunde Mühe-Müller.

 

Wie erstaunt ist Schmidt beim Öffnen der Tüte, als er nur ein einziges Samenkorn entdeckt. Er pflanzt das Korn in die Erde und hat enormes Glück, als plötzlich eine Regenwolke kommt und seine Saat begießt. Kunde Müller nimmt ein Gärtnerbuch bei der Saat zur Hilfe, um dem Korn das Wachsen gut zu ermöglichen. Mogel-Meier hat in der Zwischenzeit alles genau beobachtet. Er stibitzt Erde von Kunde Schmidt, Wasser von Kunde Müller und stellt genau, wie es auch die anderen Kunden zuvor getan haben, seinen Topf in die Sonne und singt auch ihm ein Lied zum guten Gedeihen:

„Alles habe ich getan, was ich auch nur machen kann,

Erde, Wasser, Luft und Licht, mehr tun ja das geht doch nicht!“

 

Drei fleißige Würmer, gespielt von Helfer-Kindern, erklären dem Publikum, wie schön es ist in der Erde zu buddeln. Doch was ist das: Da kommt ein Vogel und will die Würmer fressen. Der Wurm, der sich in den Topf von Glücks-Schmidt wohlfühlt, hat Glück, er kann sich rechtzeitig im Topf verstecken. Doch, oh je, der Wurm von Mühe-Müllers Topf wird vom Vogel aus dem Topf gezogen und davon getragen. Da kann sich der Wurm von Mogel-Meier sehr freuen, denn nun ist der Vogel zunächst mal satt und er kann freudig weiter in der Erde wühlen. Die drei Kunden kommen und begutachten die aufgegangene Saat. Kunde Schmidt freut sich über eine kleine Glückskleepflanze, Kunde Müller ist entsetzt wie fest die Erde ist und stellt mit Hilfe des Gärtnerbuches fest, dass die Erde zu lockern und Unkraut zu zupfen ist. Er tut alles, damit es der Pflanze wieder gut geht. Kunde Meiers Blume ist auch schon gewachsen und so freut er sich über seine erfolgreichen Mogelleien. Diese Szene wurde jeweils mit dem Hoffnungs-Lied: „Die Saat ist gekeimt, wächst stetig fort, wann wird sie wachsen?“ durch Solo-, Chor- und Gemeindegesang eingerahmt.

Ein großes SCHWEIN kommt auf die Bühne und freut sich ebenfalls an den drei Pflanzen, die es ausgiebig beschnüffelt.

Schmidt hat Glück! Er kann das Schwein verjagen mit den Worten:

ACH DU DICKES SCHWEIN! HÖR AUF! Kunde Müller ruft:

NEIN! NICHT MEINE BLUME FRESSEN, DAS WÄRE EINE GROßE SAUEREI VON DIR!

 

Und  Kunde Meier droht:

FRISST DU MEINE BLUME, FRESSE ICH DICH!

 

Das gesungene Dank-Lied: „Gott schenkt uns den warmen Regen…“, instrumental vor- und nachgespielt mit Violine, Triangel, Regenmacher und Piano rundet die Szene freudig ab.




Ein großes Himmelstor wird auf die Bühne gestellt und vier Engel bewachen das Tor.

Petrus stellt sich vor das Tor und rappt: „Als Wächter vor dem Himmel hab ich viel zu tun“ überzeugend wiederholt der Chor die einzelnen Verse.

Nun kommen die einzelnen Kunden zum Petrus erklären ihm, was sie auf Erden geleistet haben und zeigen ihm die blühenden Pflanzen. Petrus lobt Kunde Schmidt, dankt Kunde Müller für seine Mühe und erlaubt seinen Engeln diese zum Chef gehen zu lassen. Als jedoch Kunde Meier versucht sich geübt durch das Tor zum Chef zu mogeln, verriegeln die Engel das Tor. Erst als Petrus dem Meier erklärt, dass er sich ab hier nicht mehr durchmogeln kann, lassen die Engel ihn durch. Mit den Worten: Mein Chef mag dich so, wie du bist! sagt Petrus deutlich, wie gütig sein Chef in seiner fürsorgenden Liebe ist.

 

Der Dank-Rap von Petrus auf die Schöpfung: „Wir danken für die Erde, für den Himmel, für den Mond…“  mündet in das Finallied, das von Chor und Gemeinde bewegend gesungen wird:  „Der Herr, er liebt dich er will bei dir sein…“.  Mit dieser Aussage endete das Musical, das mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.

 

Da können wir uns doch alle glücklich schätzen!

SCHWEIN GEHABT!

 

Ein ganz herzlicher Dank für dieses gelungene Musical gilt meiner Schwester: Maria Schupp, die das Musical geschrieben hat; Andrea Hengefeld, die ausdauernd und engagiert mitgeprobt und Requisiten mitorganisiert und entworfen hat, Andrea Ide für das Erstellen der Plakate sowie soufflieren und mitorganisieren und allen Eltern, die Requisiten genäht und besorgt haben.

In ganz besonderer Weise danke ich allen Kindern, die nicht nur fleißig auswendig gelernt haben, sondern sich auch mit viel Ausdauer und Engagement, sowie zeitlich ausgiebigen Proben  schauspielerisch und musikalisch hervorragend eingebracht haben!

 

heart - L I C H E S    D A N K E S C H Ö N  yes

 

Eure

Monika Hebing