Sternstunden in Liebfrauen

"...und kann auf Sternen gehn."


Dieser Satz bildet den Schluss einer Inschrift auf einem Grabstein in der Berliner Nikolaikirche, die der Dichter Theodor Fontane (1819-1898)  in seinen Roman "Vor dem Sturm" (1878) eingearbeitet hat.
Vollständig lautet dese Inschrift in diesem Roman:
"Sie sieht nun tausend Lichter.
Der Engel Angesichter
ihr treu zu Diensten stehn.
Sie schwingt die Siegesfahne 
auf güldnem Himmelsplane
und kann auf Sternen gehn."

Menschen, die vor uns gelebt- und geglaubt haben, sind uns durch die Erinnerungen an sie verbunden. Wir denken auch an die Sternstunden, die wir ihnen verdanken. Wenn wir nicht trauern wie die Menschen ohne Hoffnung (vgl. 1 Thes 4,13 ), dann drückt die Inschrift in der Sprache und den Bildern vergangener Jahrhunderte das aus, was wir für unsere Verstorbenen von und bei Gott erwarten dürfen.

Welches Gebäude ist auf diesem Bild zu sehen?

Auflösung der letzten Sternstunde: Dieses Gebäude gehört zur "Hohe-Giethorst-Hauptschule".