Außenkreuzweg der Pfarrgemeinde Liebfrauen in Stenern - Station 13

13. Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt

Maria schaut traurig auf Jesus, der auf ihren Knien liegt. Jesus streckt seine rechte Hand aus, so als ob er noch leben würde, doch sein Gesicht sieht leblos und gequält aus.
Maria hält seine linke Hand vor ihrer Brust. Sie scheint ihn festhalten zu wollen und/oder zu trösten. Im Hintergrund ist ein Bogen angedeutet. Es könnte sich hierbei um die Grabstätte Jesu handeln. Die dargestellte Szene wirkt bedrückend und beklemmend, man bemerkt die Hilflosigkeit im Bild und fühlt sich selbst hilflos. Außerdem erweckt das Relief Mitleid mit beiden Personen. Maria hält Jesus das letzte mal in den Armen und muß zusehen wie er qualvoll stirbt.
Man denkt bei diesem Bild an den Tod. An den eigenen Tod und den Anderer. Hinzu kommt die Hilflosigkeit/Ohnmächtigkeit, die man vielleicht selbst kennt. Man versucht einem Menschen zu helfen, obwohl man genau weiß, daß man nichts mehr machen kann. Die einzige Möglichkeit, die man hat, ist zu trösten.

 

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