Kirchenmusik zum Osterfest in der Liebfrauenkirche

Die Feier der österlichen Tage ist für die christlichen Kirchen in aller Welt der festliche Höhepunkt im Jahreskalender. In der Liebfrauenkirche wird wie alljährlich durch eine besonders aufwendige kirchenmusikalische Gestaltung diese zentrale Bedeutung des Osterfestes unterstrichen.

So erwartet die Gläubigen in der großen Osternachtfeier am Samstag um 21.30 Uhr neben dem Gesang der Choralschola Liebfrauen festliche österliche Trompeten- und Orgelmusik (Solistin: Ann-Christin Uebbing).

Sämtliche Meßfeiern am Ostersonntag werden durch abwechslungsreiche Vokal- und Instrumentalmusik bereichert.

Als erstes Highlight ist im Festhochamt um 10 Uhr rhythmisch wie harmonisch mitreißende, zeitgenössische Kirchenmusik vom Chor ergo cantemus! zu hören: die "Mainzer Messe" für Chor, Keyboard, Bläser und Schlagzeug des Seligenstädter Komponisten Thomas Gabriel, populär unter anderem durch seine Musik zu Weltjugend- oder Katholikentagen. Die durchweg deutschen Texte von Raymund Weber vermitteln und interpretieren dabei die authentischen liturgischen Inhalte in einer leichtverständlichen Sprache unserer Zeit. Begleitet wird der Chor von einer Band mit Simon Ritz (Trompete), Laura Fischer (Saxophon), Tobias Rügamer (Posaune), Birgitta Koriath (Piano) und Benedikt Latos (Schlagzeug).

In der Messe um 11:30 Uhr erklingt festliche Musik für Trompete und Orgel (Solistin: Svenja Niehaves). Um 18 Uhr schließt dann der erste Feiertag mit Musik für Violine und Orgel (Solistin: Veronika Abshoff).

Zweiter kirchenmusikalischer Höhepunkt ist traditionell das Festhochamt am Ostermontag um 10 Uhr. Der Kirchenchor Liebfrauen singt die Messe in G, D 167, von Franz Schubert. Die Solopartien übernehmen Gabriele Natrop-Kepser (Sopran), Volker Rémy (Tenor) und Rolf Pester (Baß), instrumental begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von einem Orchester aus aktiven und ehemaligen Musikern des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Bocholt. Außerdem wird Mozarts Epistelsonate in C, KV 263, gespielt, und es erklingt auch wieder das berühmte "Halleluja" aus dem Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel.

In allen Gottesdiensten besteht natürlich auch für die Mitfeiernden die reichliche Gelegenheit, die altbekannten deutschen Osterlieder kräftig mitzusingen und so der Freude über die Auferstehung Jesu Ausdruck zu verleihen. Die musikalische Leitung obliegt Kantorin Irmhild Abshoff, die auch die große Klais-Orgel spielen wird

Weitere aktuelle Informationen rund um die Kirchenmusik an Liebfrauen finden sich auch auf www.liebfrauenmusik.de.

-wa-