Friedenslicht aus Betlehem

„Ich wünsche dir Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken.“

Jugendliche bringen das Licht aus Bethlehem zu den Senioren ins Käthe-Kollwitz-Haus.

Ein Licht aus Betlehem sollte als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Das war die Idee, die 1986 in Österreich geboren wurde, und seit dem erinnern wir uns jedes Jahr mit dem Entzünden des Lichtes durch ein österreichisches Kind in Bethlehem und durch das Weitergeben dieses Lichtes an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.
Dieses Licht haben am 3. Adventssonntag Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Gemeinde Hl. Kreuz und Herz Jesu im Dom zu Münster abgeholt, um es in unserer Stadt zu verteilen. An Weihnachten wird das Licht in vielen Häusern und Kirchen brennen.
Zusammen mit dem Jugendchor „slow motion“ der Gemeinde Hl. Kreuz unter der Leitung von Maria Teriete brachten Schülerinnen der Hohe-Giethorst-Schule bereits zum 4. Mal dieses Friedenslicht aus Bethlehem auch zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Käthe-Kollwitz-Hauses in Bocholt. Neben den besinnlichen Texten zum Advent, die die Schülerinnen vortrugen, erfreute der Chor die alten Menschen mit Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit. Auf Wunsch einiger Hausbewohner beendeten der Chor den Abend mit dem Weihnachtslied: „Stille Nacht, heilige Nacht“ und zur Freude einiger Hausbewohner versprach die Chorleiterin, Frau Teriete, auch im nächsten Jahr gern wieder ins Käthe-Kollwitz-Haus zu kommen.

Text und Fotos: Klaus Held, Hohe-Giethorst-Schule